FAQ

Was sind die Jusos?

Die Jungsozialist*innen in der SPD sind die Jugendorganisation der SPD. Wir haben deutschlandweit rund 80.000 Mitglieder. Im Gegensatz zu anderen Jugendorganisationen sind wir eine Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei und keine selbstständige Organisation.

Wofür engagieren sich die Jusos?

Die Jusos engagieren sich vor allem auf Themen wie Bildungschancen, Geschlechtergerechtigkeit und sozialen Themen. Themenschwerpunkte dabei sind: Arbeitnehmerrechte, Gleichstellungspolitik, Europa, Bildungs- und Hochschulpolitik, Wohnen, Investitionen, Steuern und Netzpolitik. Die Themen sind zu finden unter jusos.de .

Wer tiefer gehen möchte: Die kompletten Programme der SPD und der Jusos sind auch im Internet zu finden.

Welche Grundwerte vertreten die Jusos?

Die Jusos stehen, wie auch die SPD, für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Wie sind die Jusos gegliedert?

Genauso wie die SPD setzen sich die Jusos aus Ortsverbänden, Kreisverbänden, Bezirksverbänden, Landesverbänden und dem Bundesverband zusammen. Die Untergliederungen werden durch gewählte Delegierte je auf der nächsthöheren Ebene vertreten.

Wie kann ich Mitglied werden?

Um bei den Jusos mitzumachen ist erstmal keine Mitgliedschaft nötig, es reicht zu Treffen zu kommen.

Willst du jedoch auch Miteinscheiden, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Bist du SPD-Mitglied und unter 35, so bist du automatisch Juso-Mitglied. Das kostet 30€/Jahr.
  • Du kannst auch nur bei den Jusos-Mitglied werden (nennt sich Juso-Unterstützer). Das kostet auch nur 12€/Jahr.

Was für Aktivitäten habt ihr denn so?

  • Diskussion aktueller Themen aus Forchheim und dem Kreis, das Programm der SPD
  • Antragsarbeit um unsere Ideen in politische Beschlüsse zu gießen
  • Besuch von sozialen Einrichtungen oder anderen Einrichtungen im Kreis
  • Gespräche mit SPD Mandatsträger*innen
  • Als brave Linke gehen wir natürlich auch gern demonstrieren – am liebsten gegen Nazis
  • Wahlkampf mit eigenen Aktionen oder der SPD
  • Stammtische und sonstige Spaßveranstaltungen (Lasertag)
  • Themenarbeit auch mal in Klausuren
  • Parteitage wie Bezirks-, Landes-, Bundeskonferenz besuchen
  • Seminare und Workshops: Sind neben Inhalten auch vorzügliche Gelegenheiten Spaß mit Gleichgesinnten zu haben.

Wie bewege ich denn etwas in der Politik?

Anpacken und niemals aufgeben. Gerade auf regionaler Ebene reicht es häufig schon an einem Thema konsequent dranzubleiben. Wer Beharrlich bleibt und seine Ideen aktiv einbringt, der wird dieses . Auf höherer Ebene wird das dann komplizierter. Klappt dennoch. Die Mindestvergütung für Azubis hat auch mal klein angefangen: Als Antrag einer Juso-Gliederung 🙂

Wie wird eine Idee in der Politik zur Tat?

Der Schritt von der Idee zur Tat läuft in der Politik (zumindest bei uns) meistens so ab:

1. Jemand hat eine Idee – logisch

2. Er oder sie recherchiert ein wenig, sucht nach Anregungen oder konkreten Umsetzungsmöglichkeiten dieser Idee

3. Wir diskutieren darüber, meist nach einem kurzen Impulsreferat

4. Ein Antrag wird formuliert (nicht unbedingt von der/dem Ideengeber*in)

5. Der Antrag wird diskutiert und beschlossen

6. Wir leiten den Antrag dann an das zuständige Gremium (z.B. den Stadtrat) weiter