Ausflug zum politischen Aschermittwoch nach Vilshofen

Endlich ist Schulz mit schlechter Stimmung bei der SPD, Forchheimer Jusos erleben Martin Schulz und Christian Kern live in Vilshofen.

Mittwoch um halb fünf aufstehen, bei Temperaturen knapp über null auf den Bus warten und dann 2 1/2 Stunden fahren:
Damit 77 Genoss*innen und Gäste aus dem UB Bamberg-Forchheim sich das antun, muss schon etwas besonderes los sein, so wie der politische Aschermittwoch.

Der Bus verließ alsbald das schöne Frankenland und rollte vorbei an den Gipfeln des bayerischen Waldes in Richtung Dreiländereck.
Als im Bus um 9:20 nach einem saftigen Stau bei Regensburg das riesige Festzelt in den Blick kommt, steigt die Spannung.
Immerhin, verpasst haben die Forchheimer keinen Redner, sondern nur die Blaskapelle und der Genosse im „Jusos Bamberg-Land“-Poloshirt darf noch einmal ordentlich frieren.

Im Zelt immerhin war das Poloshirt nicht die falsche Wahl, warm ist’s und die Schulz-Buttons müssen doch auch irgendwo angesteckt werden. Während sich der Großteil der Forchheimer Genoss*innen mit Plätzen im hinteren Teil des Zeltes begnügen musste, mischte Genosse Paul im Black-Sabath-T-Shirt die VIPs auf.
Die Juso-Bundesvorsitzende Johanna Uekermann und Klaus Barthel am Nachbartisch zu haben, ja das ist etwas besonderes. Mit der Juso-Bundesvorsitzenden und dem Landesvorsitzenden Markus Rinderspacher konnte er immerhin so hübsche Schnappschüsse ergattern.

Immerhin eines war dem Rest sicher, wenige Meter von uns zogen Christian Kern, Martin Schulz, Natscha Kohnen… ins Zelt ein.
Nachdem Osterhofens Bürgermeister Florian Gams, dem lokalen MdB Christian Flisek, dem Salzburger SPÖ-Landesvorsitzenen Walter Steidl und Florian Pronold folgte die Rede von Christian Kern.
Ruhig, mit viel Witz und Pointen, „Martin Schulzs Vorband“ Christian Kern war ein Highlight. Nicht nur bewunderte er die bayerische Toleranz, er musste immerhin keine Maut zahlen, er griff auch sogenannte Alternativen an. Klar „das Auto in den Graben zu setzen“ ist eine Alternative, aber was „ihr habt die AfD die ist deutschnational und wir haben die FPÖ die ist auch deutschnational“ ist halt einfach keine Alternative.
Der Hauptredner Martin Schulz betonte, dass „er es als Auszeichnung verstehe aus Europa zu kommen“, griff Starbucks ebenso wie Kern zuvor Apple scharf an, denn jeder Bäckerladen zahle mehr Steuern als die Multis. Auch dass die Menschen ihre Kinder heute immer später bekommen macht Martin Schulz Sorgen. Angriffe auf die zerstrittenen Unionsparteien ließen beide aus. Wozu auch, die zerfleischen sich ja selbst in ihrer Zwangsehe.

Und so machten sich fünf Jusos auf den Heimweg, um dort sich auf wundersame Weise auf sechs zu vermehren ;-).
Während der schneebedeckte Bayerwald vorbei zog, tauschten sich die Jusos über Kommunalpolitik und RPG aus.
Auf dem Autobahnparkplatz konnten anschließend auch noch einige CSU-Anhänger einen visuellen Eindruck der mitgebrachten Juso-Fahnen bestaunen.
Verbesserungswürdig wäre da lediglich der Gesang gewesen, aber ohne Instrumentalklänge ist den Ton zu treffen leider schwierig.
Die zwei Jusos die sich an der Internationale versuchten scheiterten kläglich an Textsicherheit und Stimmqualität.

Ein weiteres Highlight des Abends erwartete diejenigen, die noch nicht zu müde waren, dann in Kirchehraboch. Dort sorgte der Auftritt von Reiner Büttner alias Donald Trumpeltier, der die Genossinnen und Genossen noch lange schmunzeln lassen wird, für Erheiterung. Mit Botschaften wie Ehraboch First oder Mauerbau um den Weilersbacher Supermarkt, begeisterte Mr. Trump sein Volk. Zum Abschluss bat ihn Wolfgang Fees noch um einen Gefallen, „Please Mister Trump, I have a wish. Ehraboch First is okay, but Longasendlboch second please .“
In Angesicht der angespannten diplomatischen Beziehungen zwischen Weilersbach und Kirchehrenbach bleibt die Hoffnung, dass der Mauerbau bei Weilersbach nicht ernsthaft umgesetzt wird.

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