Die Forchheimer CSU – Das trotzige Kind

Seit März letzten Jahres ist klar, Forchheim hat einen roten Bürgermeister.
Die einen feierten die rote Regnitzachse, die CSU warnte vor einem „Linksruck“, lächerlich in Anbetracht von 17 (damals +1) CSU-Stadrät*innen (die Tarnliste der jungen Union miteingerechnet).
Allein an dem lächerlichen Linksruck-Geschwafel und ihrer Tarnliste wird erkennbar: Fairplay ist nicht die Stärke der Forchheimer CSU. Und die verlorene Wahl scheint schwer zu zehren, so dass sich systematische Versuche Uwe Kirschstein zu beschädigen häufen.

Nachdem Uwe Kirschstein in der Bevölkerung gut angekommt, werden die Attacken der CSU in letzter Zeit heftiger.
Exemplarisch sei genannt die vorweihnachtliche Rede des Oberbürgermeisters, die Uwe gestrichen hat, mit der Begründung: „Keiner hat zugehört und die Stadträt*innen tippten lieber auf ihren Smartphones.“ Diese Nichtigkeit reichte bereits für ein riesiges Getue samt persönlicher Angriffe aus den Reihen der CSU. Ignoriert der OB dieses Getue, wird ihm Arroganz oder „Schmallippigkeit“ vorgeworfen. Ähnliches zieht sich inzwischen durch viele Sitzungen des Stadtrates.

Goldene Regel der CSU: Wer austeilt, muss nicht einstecken können, sondern seine Empfindlichkeit öffentlichkeitswirksam nach außen kehren.

Die beim Neujahrsempfang geäußerte Kritik an der Überdehnung Kersbachs von Udo Schönfelder löst eigentlich nur noch Verwunderung aus. Diese wurde in einem Zeitungsartikel mit dem damaligen OB Franz Stumpf und Landrat Hermann Ulm, noch zu Ende der Amtszeit von Franz Stumpf in der Zeitung verkündet. Jetzt ist das der CSU unangenehm und sie versucht diese Altlast auf den neuen OB abzuwälzen.

Goldene Regel der CSU: Wir waren nie an der Macht und wenn etwas schiefgelaufen ist die letzten Jahre, war es Uwe Kirschsteins Schuld.

Dererlei Aufzählungen können und werden wohl noch viele folgen, denn die nächsten drei Jahre wird die CSU wohl munter weitermachen, mit einer Mischung aus üblen Foulspielen und mimosenhaften Schwalben. Wie ein dreihjähriges Kind, dem man seinen Lolli wegnimmt.
Dass darunter die Stadtratsarbeit leidet ist egal, hauptsache der ausgeteilte Schmutz bleibt am Oberbürgermeister kleben.
Die Quittung wird die CSU 2020 erhalten!

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